April 14, 2022

Ivonnes Geschichte

Ivonne leidet schon mehr als die Hälfte ihres Lebens an Migräne. Diese wird begleitet von unangenehmen Begleiterscheinungen. Aber heyvie konnte helfen!

Hallo Ivonne, erzähl uns deine Geschichte mit heyvie!

Die Migräne begleitet mich schon mein halbes Leben lang. Als ich 14 oder 15 war hat alles mit brutalen und undefinierbaren Kopfschmerzen angefangen. Ich war dann immer super lichtempfindlich, Geräusche haben mich wahnsinnig gemacht. Ich wollte einfach nichts sehen und nichts hören. Ich habe auch sehr viel mit den Zähnen geknirscht, das ist selbst durch eine Knirscherschiene nicht ganz weg gegangen.

Wie oft hast du Migräneattacken gehabt?

Etwa 1-2 Migräneattacken im Monat. Ich habe mein Schicksal dann eigentlich schon einfach akzeptiert. Die Attacken kamen immer stressbedingt. Ich habe quasi unter der Woche schon gemerkt, dass sobald der Stress nachlässt, mein Kopf Freiraum für eine Attacke hat. So habe ich kaum Einschränkungen bei der Arbeit gehabt, meine Wochenenden hab ich allerdings mit Schmerzen verbracht.

Kam deine Migräne mit Begleiterscheinungen?

Ja! Früher mehr als heute. Insbesondere meine sprachliche Komponente, also meine Aussprache hat während der Attacken gelitten. Ich glaube das nennt man Sprachaura. Ich konnte die Wörter zwar formen, habe sie richtig gedacht, sie kamen mir aber nicht so über die Lippen. Außerdem habe ich immer wieder speziell auch mit Augenmigräne zu kämpfen gehabt.

Was hast du alles schon gegen deine Migräne ausprobiert?

Nahezu alles würde ich sagen und nichts hat wirklich Abhilfe geschaffen. Bewegung, Ernährung, Vitamine. Ganz egal was. Selbst Schmerzmittel haben bei mir nicht geholfen, mein Körper hat leider die Migränesignale nicht früh genug gesendet, dann war es meist schon zu spät.

Fällt es dir schwer über deine Migräne zu sprechen? Wie geht dein Arbeitgeber damit um?

Ich habe nie Probleme damit gehabt, über die Migräne zu sprechen, habe mich aber nie krank schreiben lassen deswegen. Ich habe mir wenn, dann direkt Urlaub genommen. Seit ich heyvie nutze, gehe ich wesentlich offener mit meiner Migräne um und mein Körper kriegt die Auszeit die er verdient.

Wie lief das dann genau ab mit heyvie?

Ich war erst skeptisch gegenüber dem Konzept. Wenn man viel ausprobiert hat gegen seine Schmerzen ist das glaube ich normal. Ich habe dann regelmäßige Meetings mit Hady gehabt und Übungen mit ihm gemacht. Irgendwann bin ich dann in eine der ersten App Versionen gewechselt und mache seit dem die Übungen die in der App empfohlen werden. Ich habe mir dann immer einen Wecker gestellt, um eine Routine zu entwickeln.

Wie haben sich die Änderungen/Effekte bemerkbar gemacht?

Mit den Übungen angefangen habe ich im Mai. Nach nur einer Woche habe ich bemerkt, dass sich so ein “Schleier”, den ich quasi dauerhaft über meiner Sicht hatte, gelöst hat und dieses Gefühl von benebelt sein, hat sich sehr schnell gelegt. Die erste Migräneattacke hatte ich dann sage und schreibe erst wieder im September. Ich hatte zwischendurch nur so Anflüge von Migräne, die konnte ich aber durch die Übungen abwenden.

Was für weitere Ergebnisse konntest du erzielen?

Ich fühle mich fitter. Körperlich und geistig bin ich klarer und wacher. Ein netter Nebeneffekt ist, dass ich keine Gelüste mehr auf Süßigkeiten habe.

Wie findest du die Übungen?

Die Übungen sind super. Dadurch, dass ich schon lange dabei bin, habe ich meine Lieblingsübungen gefunden, das sind in etwa 10 Stück. Ich habe sogar eine Notfallübung, die ist mein “heiliger Gral”. Die hilft immer und einfach am besten!

Wie gefällt dir die App?

So wie sie jetzt ist, finde ich sie perfekt. Dadurch das ich früh dabei war, hat man mich in die verschiedenen Prozesse involviert. Ich finde man hat viele Möglichkeiten durch den Lernbereich und die Auswahl der Module. Die App ist absolut selbsterklärend.