October 22, 2021

Von der Idee zur Gründung

Heyvie schön, dass du (wieder) hier bist! In diesem Blogartikel machen wir uns gemeinsam auf eine Reise in die Vergangenheit.

Doch vorab eine kleine Frage an dich:

Man nehme einen Arzt, einen Business-Experten und eine große Portion Begeisterung für Bewegung — und was erhält man?

- Richtig. Den Start (d)eines neuen Lebens. Den Start von heyvie.

So simpel wie diese Anleitung auch klingen mag — Marius’ und Hady’s Weg bis zur letztendlichen Gründung erforderte viel Mut, Geduld, Hingabe und (ein paar) viele Schweißperlen.

Wir nehmen euch nun mit auf diesem Weg von der Ideenfindung bis zur Unternehmensgründung von heyvie.

Marius und Hady kennt ihr vielleicht schon von unserer Website und unseren Social Media Kanälen.

Die beiden kennen sich schon seit dem Kindesalter. Aufgewachsen in Erwitte, Nordrhein-Westfalen, verbindet sie seit über 20 Jahren eines: die Leidenschaft zum Sport. Bewegung bedeutet für sie Freiheit, zu der jeder Mensch uneingeschränkt Zugang haben sollte.

Natürlich war nicht nur die reine Begeisterung des Freiheitsgefühls der Beweggrund für eine Unternehmensgründung.

Hady als ausgebildeter Arzt und Neurowissenschaftler erkannte schon während seines Medizinstudiums, dass er keine Erfüllung aus der klassischen Tätigkeit eines Arztes fand. Kurzer Smalltalk und das Verschreiben von Schmerzmitteln hätten für Hady keine Erfüllung bedeutet. Er wollte tiefer graben: Nicht nur Symptombekämpfung, sondern sinnvolle Ursachenbekämpfung.

Inmitten von stundenlagem Bücher wälzen, fand er seinen Ausgleich im Sport. Vor allem im Judo konnte er sich während dem Lernen für die etlichen Klausuren richtig auspowern. Dabei stieß er auf eine — für ihn noch nicht bekannte — Trainingsform, die später das Fundament einer großartigen Idee legen sollte.

Sein erster Kontakt mit neurozentrischem Training entstand durch seine damalige Judo-Trainerin und Physiotherapeutin Romana Kucerova. Sie steht in engem Kontakt zu Lars Lienhard (dem Namensgeber von Neuroathletik) und wird regelmäßig von ihm ausgebildet. Romana lehrte Hady an und nach einiger Zeit fand er Gefallen daran; Gefallen an dem Potenzial und Gefallen an der körperlichen Freiheit, diediese Trainingsform offenbart.

Erste eigene Anwendungen fand das neurozentrische Training bei Hobbies wie dem Bouldern und dem Klettern. Als Hady auch anfing Marius zu trainieren und beide die Performance-Verbesserungen sowie die Möglichkeiten der Befreiung von Sportverletzungen und Schmerzen erkannten, wurde eine Idee geboren. Doch die Gründung von heyvie sollte erst später folgen.

Hady begann eine Ausbildung bei Z-Health (ein Ausbildungskonzept für Neuroathletik aus den USA) und besuchte anfangs einige Kurse in Kopenhagen und Malmö, später dann in Köln und Bonn. Begeistert davon, vertiefte Kenntnisse im Bereich des neurozentrischen Trainings gesammelt zu haben, wollte er dieses Wissen teilen.

Ein innerer Drang trieb ihn an, sein Wissen anderen Menschen näher zu bringen.

Während Hady sich medizinisches und neurowissenschaftliches Wissen aneignete, bewegte sich Marius in der Business-Welt. Nach seinem International Management Studium arbeitete er beispielsweise bei Bynder in Amsterdam, bei einem FinTech in Bielefeld und sammelte vielseitige Erfahrungen im Bereich der Unternehmensgründung. Er erlebte hautnah, wie eine Firma von 20 auf 200 Mitarbeiter wächst.

Der Startschuss war gefallen.

Marius und Hady wollten ihre Erfahrungen für jeden Menschen zugänglich machen. Der große Haken der Geschichte? Das WIE.

Vorerst wollten sie ein 1-zu-1 Training im Klettersport anbieten, um den Menschen auf einem persönlichen Level das neurozentrische Training näher zu bringen. Das festgelegte Ziel, möglichst viele Menschen für neurozentrisches Training zu begeistern, blieb aus.

Pro Jahr 100 Menschen helfen? Nicht genug. Pro Jahr 10.000 Menschen? Klingt schon besser. Aber wie erreicht man bestenfalls sogar 100.000 Menschen pro Jahr? Die Antwort: Mithilfe einer App.

Die Mission: Neurozentrisches Training für alle zugänglich machen.

Die Vision: Eine resilientere Gesellschaft schaffen.

Bestärkt in ihrem Ziel, mitunter durch die Corona Pandemie, die wie nie zuvor zeigt, wie wichtig es ist, belastbar zu sein und mit unvorhergesehenen Ereignissen umgehen zu können, zeigen Marius und Hady den Menschen einen Weg zur uneingeschränkten Erreichung der persönlichen Ziele.

Für jede:n zugänglich.

Mit einer App.

Mithilfe von heyvie.